Vogelschutzgruppe Lautertal-Reichenbach e. V.
Vogelschutzgruppe Lautertal-Reichenbach e. V.

 

Naturkundlicher Rundgang am 26.07.2020

 

Teich im Heinzenwald erwandert

Die Reichenbacher Vogelschützer trafen sich zu einem naturkundlichen Rundgang mit coronabedingtem Abstand am Marktplatz. Unter Führung des Vorsitzenden Walter Gehbauer marschierte die Gruppe über den Bangert und den Weg der Stille ins Rödchen zum Amphibienteich im Hainzenwald. Das Gewässer war komplett mit einem grünen Teppich aus Wasserlinsen bedeckt. Dort verkündete der Vorsitzenden den Vogelfreunden, dass die aufgefundenen jungen Mauersegler erfolgreich aufgewachsen und in die Natur entlassen worden seien. Auf dem Rückweg schaute man noch im Vogellehrgehölz vorbei. koe

 

Mauersegler bei Dachdeckerarbeiten am 20.06.2020 gefunden

Die Mauersegler am 14.07.2020 ausgewildert

 

Seerosen im Amphibienteich Höllacker

 

 

Eichörnchen an der Futterstelle

 

Vogelnest und Futterrahmen

 

Dort wo früher die Dusche vom Schwimmbad in Reichenbach war, steht nun eine Waschmaschine. Im Waschmittelregal über der Waschmaschine hat sich ein Hausrotschwanz eingenistet.

Foto/ Günter Hogen
Foto / Günter Hogen

 

Feuersalamander

 

gesehen von Michael Schneider am Amphibienteich im Heinzenwald.

Foto / Michael Schneider

 

Neue Tafel am Heinzenwaldteich

 

 

Jahreshauptversammlung am 06.03.2020

 

Neue Rechnerin im Vogelschützer-Vorstand

Sichtlich froh war der Vorsitzende der Reichenbacher Vogelschützer, Walter Gehbauer, als er bei der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern eine neue Rechnerin zur Wahl vorstellen konnte. Durch den Wegzug von Christina Koch war hier eine Lücke entstanden, die Mona Schell jetzt nach einstimmiger Wahl schließen wird. Jutta Hornung legte der Versammlung den Kassenbericht von Christina Koch vor, den die Mitglieder nach dem Kassenprüfungsbericht billigten. Wegen des Datenschutzes war die Anschaffung eines Laptops notwendig geworden. Erfreulich war, dass das Grillfest wieder einen größeren Betrag in die Kasse gebracht habe. Weitere feste Einnahmen seien die Beiträge der 305 Mitglieder. Diese hatten sich um eine Person verringert. Vier Mitglieder waren verstorben und drei neue Vogelschützer konnten begrüßt werden. Der Verstorbenen Georg Eckel, Ingrid Essinger, Gerhard Hercher und Heinrich Laut gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute.

An die Mitgliederversammlung des letzten Jahres erinnerte Schriftführer Udo Gehbauer mit der Verlesung des Protokolls dieses Treffens. Von zahlreichen besuchten Veranstaltungen wusste Vorsitzender Walter Gehbauer zu berichten. So hatte die Reichenbacher Vogelschutzgruppe nicht nur Termine bei örtlichen Vereinen wahrgenommen, sondern auch die Vogelausstellung des Vogelschutz- und Liebhabervereins Einhausen angeschaut. Ferner hatte der Vorstand in vier Sitzungen die Vereinsarbeit geplant. So habe man zwei naturkundliche Rundgänge durchgeführt, zahlreiche Nistkästen gereinigt und bei einer Vogelbeobachtungstour im Naturschutzgebiet „Im Daulbaum“ nahe Alsbach zahlreiche Vögel gesichtet. Der achttägige Vereinsausflug hatte Stumm im Zillertal zum Ziel (wir berichteten). Die Tour sei wie immer bestens von Philipp Degenhardt organisiert worden, so der Vorsitzende. Mit einer Naturrallye hatte die Vogelschutzgruppe einen interessanten Beitrag zu den Ferienspielen geliefert.

Nachdem im Jahre 2018 das Grillfest wegen Waldbrandgefahr abgesagt worden war, konnte es 2019 am Talweg Parkplatz  wieder stattfinden. Das Fest sei durchweg gut besucht gewesen, freute sich Gehbauer. Eine erstmals eingerichtete Cocktailbar sei sehr gut frequentiert worden. Zur Vorbereitung des Festes waren bis zu zwölf Helfer die ganze Woche zuvor im Einsatz gewesen.

Die Geselligkeit wurde bei einem vom Vorsitzenden organisierten Tagesausflug nach Miltenberg und Seligenstadt mit Abschluss in Mörfelden-Walldorf gepflegt. Der Familienabend hatte im Vereinslokal “Zur Traube“ stattgefunden. Dabei wurden mehrere Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ein Bilderrückblick ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Ein besonderer Programmpunkt war der Biathlon-Wettkampf mit elektronischen Gewehren (wir berichteten). Der singende Landwirt Gerhard Pfeifer trug musikalisch zur guten Stimmung im herbstlich geschmückten Saal bei. Die Jahresabschlusswanderung, geführt von Walter Gehbauer, hatte Allertshofen mit Abschluss im Gasthaus „Zum Schützenhof“ zum Ziel.

In 386 Arbeitsstunden waren die Teichanlagen im Höllacker, im Heinzenwald und im Brandauer Klinger sowie das Vogellehrgehölz, der Festplatz am Talwegparkplatz und der Eulenturm von über 40 Helfern gepflegt bzw. Instand gesetzt worden.

Nach der Wahl der neuen Kassenprüfer Wolfgang Lampert, Peter Kaffenberger und Irmgard Koepff erläuterte Schriftführer Udo Gehbauer die zu beschließende Satzungsänderung. Von Finanzamt und Amtsgericht war die Änderung dem Verein „aufgedrückt“ worden. Der Schriftführer berichtete von einem „schwierigen Prozess“, bei dem er erfahren musste, dass das Amtsgericht „Bürger nicht berate“. Die Änderung betraf die Gemeinnützigkeit des Vereins, wobei die Unterschiede zwischen der alten und der neuen Version für den Laien kaum erkennbar waren. Die Änderung bedeutet für den Verein nicht nur viel Arbeit, sondern auch Kosten.

Für den verhinderten Peter Essinger stellte Walter Gehbauer die erfasste Belegung der Nistkästen vor. Wie bisher waren die meisten Nisthilfen von Kohlmeisen (149) bezogen worden, gefolgt von Blaumeisen (95). Ein Wermutstropfen sind alljährlich die nichtbelegten Kästen (58) und vor allem die verschwundenen (27). Karlheinz Peter hatte ebenfalls seinen Bericht über Schwalben und Mauersegler schriftlich vorgelegt. Erfreulicherweise sei eine steigende Tendenz bei der Belegung der Nisthilfen festzustellen. Der Ehrenvorsitzende Dieter Oster konnte noch ergänzen, dass mehrfach ein Uhu in der Region gesichtet worden sei.

Mit einem äußerst interessanten Lichtbildervortrag mit beeindruckenden Aufnahmen aus Sri Lanka beendete der Vorsitzende die Versammlung. Die Bilder von exotischen Tieren, Pflanzen aber auch Speisen wussten ebenso zu gefallen wie die zahllosen Tempel und die teilweise riesigen stehenden oder liegenden Buddha Statuen. Ein ganz besonderes Erlebnis sei die Besteigung des Sigiriya/Kobra-Felsen, ein Weltkulturerbe, gewesen.

Text / Walter Koepff

 

Foto Walter Koepff

 

 

Nistkästen reinigen am Hohenstein

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Kurzmeldungen:

Liebe Vereinsmitglieder die Jahreshauptversammlung wird auf Grund der aktuellen Corona maßnahmen verschoben. Sie werden informiert wann und wo die JHV stattfindet.

Der Vorstand

 

 

 

 

 

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