Vogelschutzgruppe Lautertal-Reichenbach e. V.
Vogelschutzgruppe Lautertal-Reichenbach e. V.

Aktuell

Wanderung am Hohenstein

Arbeitseinsatz im Biotop Höllacker am 08.10.2021

 

Jahreshauptversammlung am 30.07.2021

Vogelschützer stellen sich neu auf

Die eine Gehbauer-Ära geht bei den Reichenbacher Vogelschützer zu Ende, aber ein neuer Gehbauer steht mit Jan Nicklas wieder an der Spitze des rührigen Vereins. So beschlossen bei der  Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zur Traube in Reichenbach. Der bisherige langjährige Vorsitzende hatte schon länger bekannt gegeben, dass er sein Amt in jüngere Hände legen wolle. Er trat 1986 in den Verein ein, kam 1989 in den Vorstand, um 1993 das Amt des 2. Vorsitzender zu übernehmen. Seit 2001, also 20 Jahre lang, leitete Walter Gehbauer die Vogelschutzgruppe. Jetzt habe der Vorstand ein tolles neues Team gefunden, das den Verein weiter lenken werde. Walter Gehbauer bedankte sich bei allen, die ihn in den letzten 20 Jahren unterstützt hatten, denn ohne viele Helfer könne kein Verein existieren. Sein besonderer Dank ging an seinen Bruder Udo, der nicht nur als Schriftführer 32 Jahre im Vorstand mitgewirkt habe. Ein weiterer Dank ging an Michael Schneider, der vor allem durch seine technischen Kenntnisse und mit seinen Geräten immer wieder eine große Hilfe bei vielen Maßnahmen gewesen sei. Er hoffe, dass es im Verein so gut weitergehe.

Die Neuwahlen erfolgten alle einstimmig und erbrachten folgenden Vorstand: Erster Vorsitzender Jan-Nicklas Gehbauer, Stellvertreter Tobias Peter, Rechnerin Mona Wörle, Schriftführer Simon Schäfer. Als Beisitzer erweitern Walter und Udo Gehbauer sowie Jutta Hornung, Heike Hellwig, Michael Schneider, Roger Dehus, Uwe Peter und Thomas Kaufmann den Vorstand. Die bisherigen Beisitzer Herbert Borger und Dietmar Bickelhaupt schieden aus dem Vorstand aus. Die beiden neuen Vorsitzenden dankten Walter Gehbauer für seine jahrelange Arbeit für den Verein mit einem Geschenk. Ein weiteres Dankeschön erhielt Herbert Borger für seinen Einsatz bei den Vogelschützern.

Eingangs der Versammlung gedachten die Vogelschützer ihrer verstorbenen Mitglieder Erich Baschta, Karl Delp, Roland Gehrisch, Karl Storck und Peter Veith. Für den erkrankten Schriftführer Udo Gehbauer rief Simon Schäfer mit der Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung das Vereinsjahr 2019 in Erinnerung, bevor der bisherige Vorsitzende Walter Gehbauer seinen letzten Jahresbericht gab.

Wie allen bekannt sei, war das Jahr 2020 durch den Corona Virus geprägt. Darunter habe das Vereinsleben sehr gelitten. Ab März 2020 konnten keine Veranstaltungen mehr stattfinden oder besucht werden. Es wurden nur noch Erhaltungsmaßnahmen an den Biotopen in kleinen Gruppen durchgeführt. Anfang des Jahres hatte noch die Mitgliederversammlung und ein naturkundlicher Rundgang stattfinden können. Ebenso die alljährlichen Nistkästenreinigungen. Weitere vogelkundliche Wanderungen, das traditionelle Grillfest und der Jahresausflug fielen Corona zum Opfer. Der beliebte Familienabend und die Wanderung zwischen den Jahren mussten ebenfalls ausfallen.

Des weiteren wurden Nistkästen in den einzelnen Gebieten kontrolliert, defekte ausgebessert und fehlende ersetzt. Ferner konnte der Vogellehrpfad instand gesetzt werden. Zur Pflege der Teichanlagen im Höllacker, Hainzenwald und Brandauer Klinger sowie für das Vogellehrgehölz, den Festplatz am Talwegparkplatz und den Eulenturm seien trotz Corona etliche Arbeitsstunden aufgewendet worden. Insgesamt hätten 45 Helfer 152 Arbeitsstunden geleistet. Leider habe sich die Mitgliederzahl wegen Todesfällen bzw. Austritten aus Altersgründen oder Wegzug von 304 auf 298 reduziert.

Zum Schluss seines Jahresberichtes bedankte sich Gehbauer bei allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern für die geleisteten Arbeiten und Spenden und hoffte, dass der Verein im kommenden Jahr wieder mehr Veranstaltungen werde durchführen können.

Corona bedingt zeigte die Kasse des Vereins eine negative Entwicklung, wie Rechnerin Mona Wörle der Versammlung mitteilen musste. Dass ihre Kassenführung einwandfrei war, bestätigten die Kassenprüfer Peter Kaffenberger und Wolfgang Lampert. Trotz intensiver Suche habe man keinen Fehler gefunden, so Kaffenberger. Einer Entlastung des Vorstandes stand daher nichts im Wege, die einstimmig erfolgte. Zu neuen Kassenprüfern wurden Irmgard Koepff, Ann-Kristin Gehbauer und Karin Peter gewählt.

Statistiken zur Belegung der Nistkästen legten Peter Essinger und Karlheinz Peter schriftlich vor. Die Kohl- und Blaumeisen seien erneut die Hauptvogelarten gewesen, die man in den Nisthilfen habe nachweisen können. Fast 25 Prozent der Nistkästen seien leer gewesen und 7,5 Prozent gänzlich verschwunden. Selbst Mäuse, Siebenschläfer und Wespen hätten sich in den vom Verein gestellten Behausungen eingenistet. Karlheinz Peter, Fachmann für Schwalben und Mauersegler, bedauerte, dass niemand aus Lautertal trotz Meldungen in der Presse ihm Hinweise auf Schwalbennester oder Mauerseglerbehausungen geliefert habe. Nur von außerhalb Lautertals seien einige Meldungen eingegangen. Bei den Schwalben seien rund 58 Prozent der Nester belegt gewesen. Bei den acht Nestern für Mauersegler seien sechs belegt gewesen. Insgesamt, so Peter, sei das Jahr 2020 nicht so gut für die Vögel gewesen, das laufende Jahr sehe besser aus.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung erfolgten Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft. Dabei wurden auch die im vergangenen Jahr ausgefallenen Auszeichnungen der langjährigen Mitglieder nachgeholt. Ehrenurkunden, Silberne Anstecknadeln und Ehrenteller erhielten Herbert Borger, Dieter Essinger, Dieter Hogen, Rudi Jährling, Holger Krauss, Peter Plößer. Robert Weigert, Karin, Patrick, Tobias  und Uwe Peter sowie Heinrich Stock. Text / Walter Koepff

 

Arbeitseinsatz am Biotop Heinzenwald und im Vogelschutz-Lehrgehölz am 11.06.2021

 

Pflegemaßnahmen im Vogelschutzgehölz

Jede Menge Arbeit machen Vogelschutzgehölze und Amphibienteiche der Reichenbacher Vogelschutzgruppe. Diesmal hatte Vorsitzender Walter Gehbauer zu einem Arbeitseinsatz im Vogelschutzgehölz sowie und am Biotop im Hainzenwald zwischen Felsberg und Borstein aufgerufen. Corona bedingt arbeitete man nur in einer kleinen Gruppe mit (v.l.) Thomas Kaufman, Michael Schneider, Armin Woerle und dem Vorsitzenden. Mit verschiedenen Geräten wurden Gras gemäht, Wildwuchs beseitigt und Wege freigeschnitten.

Text/Walter Koepff

Gäste im Garten

Mäharbeiten im Biotop Höllacker am 04.06.2021

 

Künstliche Schwalbenneter im Faltorweg angebracht

Nisthilfen für Schwalben

Mittels eines Hubsteigers von Matthias Wolf gelang es den Reichenbacher Vogelschützern am Anwesen Bauß drei natürliche Schwalbennester durch künstliche zu ersetzen. Die von den Vögeln angebrachten Nistmöglichkeiten waren zum Teil abgefallen. Uwe Peter und Thomas Kaufmann erledigten die Arbeiten in schwindelnder Höhe ohne große Probleme. Probleme machte nur die Verkehrssituation im Faltorweg. Durch die ausladenden Stützen des Hubsteigers war die Straße für breitere Fahrzeuge unpassierbar, so dass die Arbeiten mehrfach unterbrochen werden mussten, um landwirtschaftliche Fahrzeuge passieren zu lassen. Text/Walter Koepff

 

Nächtlicher Besuch an der Vogelfutterstelle von Walter Koepff

Frühling am Biotop Höllacker

Kröten im Biotop Höllacker

 

Krötenknäuel im Höllackerteich

Viel los ist momentan im Amphibienteich der Reichenbacher Vogelschützer im Höllacker. Bei den Kröten ist es üblich, dass die Männchen sich auf der Wanderung zu einem Laichgewässer auf dem Rücken des größeren Weibchens anklammern und so bequem zudem Gewässer gelangen. Es kann auch vorkommen, dass sich an einem einzigen Weibchen mehrere Männer festhalten, so dass es zu einer regelrechten Knäuelbildung kommt. Geraten mehrere Knäuel dicht aneinander, brodelt das Wasser richtig. Das war jetzt auch in dem Teich bei Reichenbach zu beobachten. koe

 

 

Nistkästen reinigen 2020/21 in den verschiedenen Gebieten

Winter in Reichenbach Januar 2021

 

 

 

 

 

 

 

Hallo nachfolgend ein Vogelstimmen-Trainer

 

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