Vogelschutzgruppe Lautertal-Reichenbach e. V.
Vogelschutzgruppe Lautertal-Reichenbach e. V.

Aktuell

Familienabend am 09.11.2019

Biathlon-Wettbewerb beim Familienabend

Keine Konkurrenz zum Schützenverein Reichenbach wollte die Vogelschutzgruppe Reichenbach bei ihrem Familienabend in der Traube starten. Als große Überraschung hatte der Vorstand für diesen Abend von einem Lautertaler Unternehmen eine mobile indoor Laser-Fun-Biathlonanlage angeheuert. Allerdings entfiel das sonst praktizierte Laufen mit Pedalos mangels Platz. Auf jeden Fall war dieser Wettbewerb der Höhepunkt des Abends. An vier Schießständen konnte nach mehreren Runden ein Sieger ermittelt werden. Als Erschwernis wurde das zu treffende Ziel in den weiteren Ausscheidungen verkleinert. Auch wenn Vorsitzender Walter Gehbauer in der ersten Runde auf Anhieb fünf Treffer erzielte, konnte er sich nicht für die Endrunde qualifizieren. Den ersten Platz belegte Norbert Mink, gefolgt von Evi Schneider. Beiden überreichte das Team von GeoFun einen Miniaturpokal. Alle anderen Teilnehmer erhielten ein kleines Fläschchen „Zielwasser“.

Vor dem gemeinsamen Abendessen hatte der Vorsitzende der Vogelschutzgruppe eine große Anzahl von Mitgliedern und Gästen begrüßen und der Vogelschutzfamilie einen schönen Abend wünschen können. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenvorsitzenden Dieter Oster und Gattin. Dank sprach der Vorsitzende allen Helfern aus, die den Saal geschmückt hatten. In dem traditionellen Foto-Rückblick ließ Gehbauer das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Da erstrahlten der Familienabend 2018, der Vereinsausflug ins Zillertal, die Tagesfahrt nach Miltenberg und Seligenstadt und das Grillfest auf der Leinwand. Natürlich durften Aufnahmen von den Arbeitseinsätzen ebenso wenig fehlen wie Bilder von den vogelkundlichen Exkursionen. Gehbauer dankte allen Lieferanten von Aufnahmen für den Rückblick. Philipp Degenhardt informierte noch über den geplanten Ausflug 2020 ins polnische Riesengebirge, für den man sich bereits anmelden kann.

Ehrungen sind ebenfalls fester Bestandteil der Familienabenden bei den Vogelschützern. Diesmal konnte Elke Scharschmidt für 25-jährige Mitgliedschaft von den Vorsitzenden Walter Gehbauer und Jan-Niklas Gehbauer mit Urkunde, Ehrennadel und Ehrenteller ausgezeichnet werden. Viel Spaß bereitet jedes Jahr auch das Nagelspiel, bei dem Nägel mit der spitzen Seite eines Hammers in einen Holzklotz eingeschlagen werden müssen. Unterhaltungs- und Tanzmusik lieferte wie jedes Jahr der singende Landwirt Gerhard Pfeifer.

Text/Walter Koepff

Tagesausflug nach Miltenberg und Seligenstadt am 29.09.19

 

Am Vogelschutzlehrgehölz und im Höllacker

 

 

Grillfest im Talweg am 10.08.2019 und 11.08.2019

 

 

 

 

Foto /Walter Koepff

Lehrhütte im Vogelschutzgehölz erwandert

Der Dalles (Marktplatz) in Reichenbach war erneut Ausgangspunkt für eine naturkundliche Wanderung der Reichenbacher Vogelschutzgruppe. Unter Führung von Michael Schneider ging es ins „Eck“ zur Balkhäuser Straße. Über ein Teilstück des „Weges der Stille“ erreichte man das Rödchen. Dort folgte man einem kleinen, steilen Pfad, um zu dem Forstweg von der Felsbergstraße zum Borstein zu gelangen. Nach wenigen Metern erreichten die Wanderer die Hütte des Vereins, wo bereits weitere Mitglieder und Freunde der Vogelschutzgruppe einen Imbiss vorbereitet hatten. Vorsitzender Walter Gehbauer begrüßte die Runde und gab bekannt, dass der Vorstand beschlossen habe, das traditionelle Grillfest am 10. und 11. August wie gewohnt zu veranstalten. Im vergangenen Jahr hatte man es wegen zu großer Waldbrandgefahr abgesagt. Gehbauer betonte, dass man jede Menge Helfer zum Auf- und Abbau benötige. Auch für die Bewirtung der Gäste brauche man zahlreiche Einsatzkräfte. Zum Auftakt am Samstag wird ab 19 Uhr zum gemütlichen Abend eine Cocktail-Bar geboten. Mit einem Frühstück beginnt der Sonntag um 9 Uhr. Dazu soll ein Fahrdienst zum Festplatz am Talweg eingerichtet werden. Damit können auch nichtmotorisierte Bürger am Waldgottesdienst teilnehmen, der um 10 Uhr beginnt. Daran schließt sich der traditionelle Frühschoppen mit Blasmusik an. Am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen zum Festausklang geboten. koe

 

Ferienspiele Vogelschutzgruppe Reichenbach nahm Lautertaler Kinder mit auf eine spannende Exkursion im Wald

Begegnung mit Libelle und Wasserschlange

 

Die Gruppe beim Abmarsch auf dem Marktplatz in Reichenbach.

Die Gruppe beim Abmarsch auf dem Marktplatz in Reichenbach.

© Ferdinand Derigs (fred)

 

Für einige unter den Teilnehmern der Lautertaler Ferienspiele war es schon die zweite Wanderung an diesem Tag, hatten sie doch schon am Vormittag bei einer Schatzsuche im Felsenmeer ihren Spaß gehabt. Auch Jugendpfleger Peter Schuster durfte zum zweiten Mal bei strahlendem Sonnenschein mit neuen Helfershelfern die Wanderschuhe schnüren.

Unter dem Motto Natur pur hatte sich die Vogelschutzgruppe Reichenbach ein mehrstündiges Programm für die Ferienkinder ausgedacht. Heike Hellwig, Michael Schneider und Udo Gehbauer erwarteten die rund 20 Teilnehmer im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren hierzu am Marktplatz, dem Startpunkt der Wanderung.

Marc Hellwig und Walter Gehbauer trafen derweil letzte Vorbereitungen an den Stationen, die auf der insgesamt rund vier Kilometer langen Strecke eingerichtet waren. Gleich zu Beginn gab es an der ersten Station auf dem Spielplatz im Rödchen aktuelle Themen: Müllvermeidung, Mülltrennung und Verwertung. Die Kinder kannten sich sehr gut aus und so war es für sie kein Problem, Plastikschalen dem Plastikmüll und altes Brot der Biotonne zuzuordnen. Die Vogelschützer hatten aber auch noch noch Tipps parat, wie man Verpackungsmüll vermeidet und Lebensmittel wie das alte Brot noch verwerten kann.

Dann packte Udo Gehbauer seinen Laptop aus, auf dem er Vogelstimmen und die dazu passenden Bilder der einheimischen Vögel gespeichert hatte. Zu seiner Freude kannten sich seine Zuhörer erstaunlich gut aus. So konnten die gängigen Gartenvögel wie Amsel, Zaunkönig, Buchfink, Elster oder die Meise zielsicher identifiziert werden. Auch eine Taube, die Gehbauer eingeschmuggelt hatte, wurde schnell erkannt.

„Wie vorbestellt“, so Udo Gehbauer, stellten sich zur Freude der sehr interessierten Kinder zur Tierbeobachtung am Amphibienteich im Hainzewald einige Tiere zur Schau. Libellen, Mini-Frösche und sogar eine Wasserschlange ließen sich blicken, als sei der Termin mit ihnen abgesprochen. Goldfische allerdings, die als Räuber keinesfalls in den Amphibienteich gehören und im Hainzewald schon einmal von unwissenden Menschen ausgesetzt worden waren, wurden nicht gesichtet.

Pflanzen und Bäume ertastet

Damit war der spannende Nachmittag aber noch lange nicht zu Ende. Am nahe gelegenen Vereinsheim der Vogelschutzgruppe durften die Kinder noch mit verbundenen Augen Pflanzen und Bäume ertasten. Moos, Farn und ein Tannenzapfen wurden im Blindflug ertastet und erkannt.

Nachdem der Wissensdurst gestillt war, gab es zur Stärkung Würstchen im Brötchen mit Ketchup und Apfelsaftschorle. Ohne diese Stärkung wäre die letzte Aufgabe vielleicht gar nicht zu bewältigen gewesen. Dabei gab es ein Baumpuzzle, das die Teilnehmer am Festplatz im Talweg erwartete, Etwas müde, aber sehr zufrieden kehrte die Ferienspiel-Gruppe zum Marktplatz zurück.

Info: Wer sein Wissen vertiefen möchte, dem ist eine Mitgliedschaft in der Vogelschutzgruppe empfohlen. Nähere Informationen unter www.vogelschutz-lautertal- reichenbach.de

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 15.07.2019

 

 

Vereinsreise in das Zillertal vom 11.05. bis 18.05.2019

 

Neuschnee überraschte Reichenbacher Vogelschützer

Reichenbach/Zillertal. Ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm hatte der traditionelle Organisator Philipp Degenhardt für den diesjährigen Jahresausflug der Reichenbacher Vogelschutzgruppe zusammengestellt. Ziel war Stumm im Zillertal, das man über Stuttgart, München, Tegernsee und Achensee pünktlich am späten Nachmittag erreichte. Unterbrochen wurde die Fahrt nur für ein Frühstück mit Blick auf das Hoffenheimer Stadion und einem Mittagessen im Bauernmarkt in Dasing.

Der erste Ausflug nach Hintertux konnte wegen Nebel nur bis Mayrhofen stattfinden. Da Muttertag war, überraschte Philipp Degenhardt alle weiblichen Teilnehmer mit Pralinen. In Rattenberger Kunsthandwerkgeschäften sahen die Odenwälder jede Menge kunstvolle Arbeiten aus Glas. Zu dem am Abend vorgeführten Film „Mein Zillertal“ konnte der heutige Reichenbacher Albin Kogler eigene Kindheitserinnerungen ergänzen, da er aus dem Zillertal stammt.

Neuschnee ab 1000 Metern Höhe überraschte die Lautertaler am Morgen vor der Fahrt in Tiroler Alpentäler. Nach der Besichtigung der Karlskirche bei Volders ging es über das Wipptal ins Gschnitztal mit dem Mühlendorf Gschnitz. Mit Blick auf den Sandes Wasserfall wurde zum Aufwärmen der eine oder andere Glühwein genossen. Über das Schmirntal erreichte man Kasern, wo Kaffee und Kuchen auf die Reisegruppe warteten. Dort konnten mehrere Gämsen beobachtet werden. Der Theaterabend im Hotel sorgte mit einigen gespielten Sketchen für Stimmung. Der folgende „autofreie Tag“ konnte zur Erkundung des Dorfes genutzt werden, bei der man Zeuge eines großen Trauerzuges wurde. Das ganze Dorf schien beteiligt, viele Bürger standen Spalier.

Der folgende Tag stand nach einem Dorfrundgang mit Schloss, Markt und Kirche im Zeichen der Krimmler Wasserfälle und Kitzbüheler Alpen, die mit weiterem Neuschnee gepudert waren. Hier konnten erneut Gämsen gesichtet werden. Nächste Station war Kitzbühel. Ein Bauernbuffet und Harfenmusik von einer Harfenspielerin serviert waren das Programm für diesen Abend.

Der sechste Tag erfreute mit strahlendem Sonnenschein und die Bergwelt präsentierte sich ganz ohne Wolken. Das Ziel an diesem Tag war das Ötztal. Bei Umhausen wurde eine Greifvogelstation angesteuert, die für die Vogelschutzgruppe von großem Interesse war. Bei den Flugvorführungen konnten Turmfalke, Rotmilan, Steinadler, Kolkrabe und Gänsegeier ganz aus der Nähe und im Flug beobachtet werden. Das Leben des Ötzi wurde im Ötzi-Dorf mit Museum authentisch präsentiert. Die Entdeckung des 5000 Jahre alten „Mannes aus dem Eis“ 1991 gilt als größte archäologische Attraktion der Alpen. Neuzeitlicher war die anschließend besuchte Heumilchsennerei mit Filmvorführung und Käseverkostung. Dieser Tag klang mit einem Tiroler Festmenü und Musikunterhaltung aus. Ein Musiker unterhielt die Gäste mit Akkordeon, Alphorn und Keyboard. Da Albin Kogler seine Klarinette dabei hatte, konnte er den Alleinunterhalter ganz professionell unterstützen. Zusammen mit den Musikern wurden zahlreiche Lieder gesungen.

Der letzte Ausflugstag führte in die Städte Hall und Schwaz mit zahleichen historischen Sehenswürdigkeiten. So ist Hall für seine Münze und Münzerturm in der Burg Hasegg bekannt. Dort soll die Wiege des Talers und Dollars gestanden haben. Schwaz wird vor allem wegen seines Silberbergwerks besucht. Überragt wird die Stadt von der Burg Freundsberg. Das prächtige Fuggerhaus erinnert an das große Handelsimperium der Augsburger Familie. Auf dem Rückweg nach Stumm wurde noch eine Zillertaler Speckstube mit Speckverkostung besichtigt, die auch alle Arten von lokalen Schnäpsen anbot. Nostalgisch klang dieser Tag mit dem Heimatfilm „Die Zwillinge vom Zillertal“ von 1957 aus. Da wurden Erinnerungen an einst bekannte Schauspieler geweckt wie Karin Dor, Hans Moser, Joachim (Blacky) Fuchsberger, Wolfgang Gruner und auch die Kessler Zwillinge.

Wohlbehalten kehrten die Reichenbacher Vogelschützer wieder in den Odenwald zurück. Insgesamt 2000 Kilometer hatten sie Fahrer Wilfried sicher transportiert. 800 Kilometer allein bei den Touren vom Zillertal aus. Kurz vor Ende der Fahrt dankte der Vorsitzende der Vogelschützer, Walter Gehbauer, Philipp Degenhardt mit einem Geschenk für seine jahrelange Organisation und Leitung der Ausflüge des Vereins. koe

 

 

 

Hallo nachfolgend ein Vogelstimmen-Trainer

 

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Am 23.11.2019 ab 14.00 Uhr Winterfutter herstellen bei Michael Schneider

 

 

 

 

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