Vogelschutzgruppe Lautertal-Reichenbach e. V.
Vogelschutzgruppe Lautertal-Reichenbach e. V.

Archiv 2017

 

 

Familienabend am 11.11.2017

Arbeitseinsatz im Biotop Höllacker am 29.09.2017

 

 

 

 

Tagesausflug der Vogelschutzgruppe in den Schwarzwald am 24.09.2017

 

 

Grillfest am Talweg am 12.08.17 und 13.08.17

 

Jahreshauptversammlung bei den Reichenbacher Vogelschützern.

 

Die Jahreshauptversammlung fand am Freitag dem 26. Mai wieder  im Vereinsheim des Rassengeflügelzuchtvereins Reichenbach e.V. statt. In seiner Begrüßung konnte der 1. Vorsitzende Walter Gehbauer jun. auch wieder den Ehrenvorsitzenden Dieter Oster willkommen heißen, ebenso den  Ortsbeauftragten Vogelschutz Alfred Mohr. Einwände gegen die Tagesordnung hatte es keine gegeben. Zur Totenehrung erhoben sich die Anwesenden und gedachten der verstorbenen Mitglieder Günter Henning, Georg Jährling, Kurt Pappok, Paul Schmitt und Wolfgang Schönefeld. 

Viele Aktivitäten prägten wieder den Jahresbericht des Vorsitzenden. So nahm die Vogelschutzgruppe an etlichen  Veranstaltungen teil. Unter anderem am Neujahrsempfang und Sportlerehrung der Gemeinde Lautertal, am Neujahrsschießen des Schützenvereins Reichenbach, am Odenwälder Nachmittag des Schützenvereines, an der Vogelausstellung des Vogelschutz- und Liebhabervereins Einhausen, um nur einige zu nennen. 

In der Gruppe wurden durchgeführt: Jahreshauptversammlung, sechs Vorstandsitzungen, zwei Naturkundliche Rundgänge, ein gemeinsamer Rundgang im Brandauer Klinger und am Hohenstein zur Reinigung der Nistkästen, eine Vogelstimmenwanderung, eine Vogelbeobachtungstour, der Vereinsausflug zum Neusiedler See, Weck, Worscht und Wein bei Dietmar Bickelhaupt, Grillfest am Talweg, Tagesausflug an die Mosel, die Jahresabschlusswanderung, der traditionelle Familienabend, Arbeitseinsätze an den Teichanlagen Höllacker, Hainzenwald und Brandauer Klinger, sowie dem Vogellehrgehölz, Festplatz und dem Eulenturm. Für diese Einsätze waren insgesamt 45 Helfer 294 Stunden im Einsatz. Auch Glückwünsche zur Hochzeit, sowie Silbernen, Goldenen und Diamantenen Hochzeiten wurden vom 1. und 2. Vorsitzenden überbracht.

Die Mitgliederzahl bei den Vogelschützern war um eine Person gestiegen, standen doch 12 Neueintritten fünf Todesfälle und sechs Austritte gegenüber. Der Mitgliederstand am 04.03.2016 betrug 305 und am 31.03.2017, 306 Mitglieder. Zum Schluss bedankte sich der 1. Vorsitzende noch bei allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern für die geleistete Arbeit und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Vogelschützer auch in diesem Jahr so ein erfolgreiches Jahr wie 2016 haben möchten.

Anschließend verlas Schriftführer Udo Gehbauer die Protokolle der letzten Mitgliederversammlung.

Der Verein befindet sich in gesunder finanzieller Lage, so berichtete Rechnerin Jutta Hornung. Die Haupteinnahmequellen sind die Mitgliedsbeiträge, Spenden und das Grillfest im Talweg. Die Ausgaben setzen sich hauptsächlich aus Arbeiten an den Teichanlagen, Winterfutter, Verbrauchsmaterial zusammen, außerdem wurden neue Nistkästen angeschafft.

Wolfgang Fischer berichtete von der Kassenprüfung. Er teilte den Anwesenden mit, dass die Bücher in einwandfreiem Zustand sind und alles tadellos geführt wird. Es gibt keine Beanstandungen. Fischer stellte auch gleich den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

Als nächstes standen die Neuwahlen des Vorstandes an. Unter einer souveränen Wahlleitung von Peter Kaffenberger , der sich beim Vorstand für die geleistete Arbeit bedankte, ging die Wahl des  1. Vorsitzenden auch ganz schnell über die Bühne, zumal alle Kandidaten schon im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Wahl, bzw. Wiederwahl signalisiert hatten. So wurde zum ersten Vorsitzenden Walter Gehbauer jun gewählt, der dann auch die weiteren Wahlen leitete. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Michael Schneider, zum Schriftführer Udo Gehbauer und zur Rechnerin Christina Koch, bis auf die eigene Stimmenthaltung einstimmig wiedergewählt. Bei den Beisitzern gab es dann einige Veränderungen. Nach langer Vorstandsarbeit stellten sich Philipp Degenhardt, Peter Essinger und Karlheinz Peter nicht mehr zur Wahl, erklärten sich aber bereit weiterhin ihre seitherigen Aufgaben, wie Organisieren des Ausfluges und die Schwalbenzählung zu übernehmen. Für ihren langjährigen Einsatz erhielten sie einen Viererpack Bier und einen Gutschein überreicht. Die ebenfalls einstimmig gewählten Beisitzer Dietmar Bickelhaupt, Herbert Borger, Roger Dehus, Heike Hellwig, Simon Schäfer, Jutta Hornung, Jan-Nicklas Gehbauer, Thomas Kaufmann und Uwe Peter komplettieren den Vorstand.

Als neue Kassenprüfer wurden Peter Kaffenberger, Karl-Heinz Peter und Ingo Delp gewählt. Nun stand der Bericht über Biotop und Artenschutz an.

Von den Nistkästenreinigungen berichtete Peter Essinger, dass in 14 Gebieten, die jeweils von verschiedenen Mitgliedern betreut werden  389 Nistkästen aufgehängt sind. Die größte Anzahl, nämlich 37 Kästen sind im Gebiet „Steinwäldchen Auf der Binn“ angebracht, gefolgt von „ Ciba-Geigy“ mit 36 und „Schachert“  mit 35. Leer waren 19,5 % der Kästen.  Den  Löwenanteil der Belegungen nehmen natürlich wieder die Meisen in Anspruch, nämlich   55,5 %. Ansonsten wurden noch Kleiber, Baumläufer, Trauerschnäpper, Feldsperling, aber auch Mäuse und Hornissen festgestellt.

Karlheinz Peter berichtete von der  Schwalbenzählung 2016. Er konnte mitteilen,  dass sich der Bestand gegenüber dem Vorjahr fast nicht verändert hatte. Von den vorhandenen künstlichen und natürlichen Nestern waren 66 belegt. Bei der Rauchschwalbe wurden 7 Nester zum Brüten genutzt. Die meisten „Anwohner“ beherbergt wieder Fredi Seeger, waren doch von 20 vorhandenen Nestern die meisten belegt. Auch sind wieder etliche Häuser an denen Mauersegler nisten. Gerade bei den Mauerseglern ist Peter auf die Mithilfe bei der Zählung durch die Mitglieder und die Bevölkerung angewiesen. 

Der Ehrenvorsitzende Oster berichtete von seinem „Abenteuer“ mit einem Uhu, was doch manchmal Heiterkeit bei den Anwesenden hervorrief. 

Nach dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ schloss der Vorsitzende eine, wie bei der Vogelschutzgruppe üblich, ruhige, sachliche Mitgliederversammlung.

 

Text/Karlheinz Peter

 

 

 

 

 

Vogelschutz-Vereinsreise auf die Insel Rügen

 

Rügen, die flächenmäßig größte und bevölkerungsreichste deutsche Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns  war vom 06. bis 13. Mai 2017 das Ziel der diesjährige Vereinsreise der Vogelschutzgruppe  Reichenbach.

44 Mitglieder und Freunde des Vereins nahmen an der jährlich im Mai stattfindenden Veranstaltung teil und los ging es  am Samstagmorgen um 6,00 Uhr mit dem  Bus Richtung Norden. Über Kassel, Hannover und Hamburg und nach dem obligatorischen Frühstück auf einer Autobahnraststätte wurde  um 18,30 Uhr das Hotel „TOP-MOTEL“ in Sassnitz erreicht.

Nach der Zimmerverteilung und dem Abendessen waren die Reiseteilnehmer nach der langen Anreise  sehr schnell in ihren Zimmern zur Nachtruhe verschwunden.

Der Sonntag stand den Mitreisenden zur freien Verfügung, er wurde teils zum Relaxen,  zur Erkundung der Hafenstadt Sassnitz oder einer Bahnfahrt nach Stralsund genutzt und schloss mit einer spontanen Party im Innenhof des Hotels ab.

Am Montag wurde Deutschlands Ort mit den meisten Sonnenstunden, das Kap Arkona mit seinen zwei Leuchttürmen und dem noch aus DDR-Zeiten stammenden „Peilturm“ besucht. Anschließend wanderte die Gruppe zum in einer Uferschlucht direkt am Meer gelegenen Fischerdorf VITT mit seinen 13 reetgedeckten Häuschen, von wo man bei gutem  Wetter  den schönsten Blick auf das  Kap Arkona hat.

Am nächsten Tag stand auf dem Programm eine Besichtigung der Stadt Göhren und danach eine Bahnfahrt mit der Schmalspurbahn „Rasender Roland“ nach dem Ostseebad Sellin mit seiner berühmten Seebrücke.

In der Hafenstadt Sassnitz begann am Mittwoch eine Schiffstour entlang der Kreideküste zum 118 Meter hohen Kreidefelsen, dem markanten und  sagenumwobenen Königsstuhl. Dieses UNESCO-Welterbe  im Nationalpark Jasmund beherbergt auch direkt am Kreidefelsen ein Nationalpark-Zentrum, in dem bei jedem Wetter in einer Erlebnisausstellung eine Welt voller Geheimnisse auf den Besucher wartet.

Der Donnerstag war dem Besuch des Ostseebades Binz vorbehalten. Auf dem Weg dorthin ging es vorbei an der als „Koloss von Rügen“ bekannt gewordenen Anlage des geplanten „KdF-Seebades Rügen“ an der Prorer Wiek, der schönsten Buch der Insel Rügen. Hier wurde die etwa 4,7 km lange Anlage im Auftrag der „NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude“ zwischen 1936 und 1939 gebaut und zum großen Teil auch vollendet. In Binz begann die Fahrt mit dem Jagdschlossexpress zu einer Ortsrundfahrt durch die Geschichte und Gegenwart bis zu Jagdschloss Granitz und zurück. Unterbrochen wurde die Fahrt am Jagdschloss zur Besichtigung des Schlosses mit dem 144 Meter hohen Turm und dem Wirtshaus „Alte Brennerei“ im Kellergewölbe. Im Anschluss daran wurde noch auf der bekannten  „Binzer Promenade“  und der Seebrücke flaniert.

Am Freitag, dem letzten Tag des Aufenthaltes auf der Insel Rügen, wurde  das Naturerbe-Zentrum mit der Erlebnisausstellung und dem barrierefreien Baumwipfelpfad besucht. Auf diesem 1.250 Meter langen Pfad mitten durch die Baumkronen eines naturnahen Buchenwaldes, vorbei an spannenden Informations- und Erlebnisstationen, gelangt man zum Abschluss auf den Aussichtsturm „Adlerhorst“. Belohnt wird der Besucher mit einem fantastischen Blick aus 40 Meter Höhe über die Insel Rügen, den kleinen Jasmunder Bodden und die Ostsee. Als besonderes Erlebnis gilt  die Beobachtung der heimischen Seeadler beim Gleitflug.

Bei dem anschließenden Besuch in Karls Erlebnis-Dorf in Zirkow wurde eine Mittagsrast eingelegt und so mancher Artikel aus Deutschlands größtem Bauernmarkt wurde als Wegzehrung für die Heimfahrt oder als Andenken erstanden. 

Bei der Rückfahrt ins Hotel gab es einen kurzen Abstecher zur Naturbühne Ralswiek, wo alljährlich die „Störtebeker-Festspiele“ stattfinden.

Bei den täglichen Ausflugsfahrten konnten die Mitreisenden die vielfältige Landschaft und Natur, die Reet- und Bäderarchitektur mit vielen Baudenkmälern sowie die Fahrt durch Insel-typische Alleenstraßen bewundern und bestaunen.

Die Abreise am Samstag erfolgte pünktlich um 7,00 Uhr und mit nur einem Stau und ohne sonstige Unterbrechungen kamen die Reisefreunde der Vogelschutzgruppe Reichenbach nach einer erlebnisreichen Woche um 19,30 Uhr wieder in Reichenbach an.

 

Text/Philipp Degenhardt

Vogelbeobachtungstour am 21.05.2017 im Naturschutzgebiet am Seegraben "Spießbrücke"

Vogelstimmenwanderung am 23.04.2017 in der Gemarkung Reichenbach

Nistkästen reinigen am Hohenstein und Brandauer Klinger

Arbeitseinsatz im Biotop Heinzerwald am 04.03.2017

Hier finden Sie uns:

Vogelschutzgruppe L.-Reichenbach
Vier Morgen 1
64686 Lautertal (Odenwald)

Kontakt

Rufen Sie einfach an +49 6254 1421 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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Kurzmeldungen:

Vorstandssitzung am 09.10.19 um 19.30 Uhr in der TSV-Gaststätte

 

 

 

 

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